Patchworkfamilie

Patchworkfamilie: 14 Tipps wie du eine Beziehung zu Stiefkindern aufbaust

Stiefkind Patchwork

Endlich Sonne.

Urlaub. Sonne. Meer.

Traumhaft schön, wenn auch nur für eine kurze Auszeit. 

Neben mir am Strand liegt mein Stief-Monsterchen.

Ja, du hast richtig gelesen.

Mein kleines Stief-Monsterchen.

Ich bin das große Stief-Monster.

Diese Spitznamen machen mich stolz.

Warum?

Weil diese Spitznamen liebevoll gemeint sind.

Solche liebevoll, obgleich negativen Scherznamen dürfen nur vergeben werden, wenn echte Gefühle dahinter stehen.  

Mit der Zeit sind wir ein eingespieltes Team geworden.

Stief-Monsterchen wohnt bei uns. Nicht nur jedes 2. Wochenende. Nein, zu 100%, mit anderen Worten 7/24.

Als Stief-Monsterchen gerade mal acht Jahre war, lernte ich sie kennen. Trennungsstreitereien und Gerichtstermine kannte die Kleine zur Genüge. Jedoch ereignete sich die Trennung ihrer Eltern einige Jahre vor dem Kennenlernen ihres Vaters, meinem jetzigen Ehemann. Dieses zeitliche Auseinanderliegen kann ich klar als Vorteil verbuchen, da die Kinder mich nicht mit der damaligen Trennung in Verbindung bringen konnten. Anders formuliert, befand mich auf wieder neutralem Boden.

„Ich bin nicht deine Mama, ich bin die neue Freundin deines Papas.“

Nicht mehr und nicht weniger, so war zumindest mein Plan.  

Jedoch funktionierte dieser Plan alleine schon aufgrund unserer Konstellation die mein Mann innehatte nicht:

Alleinerziehender Vater von 2 Kindern.

Ein Junge. Ein Mädchen. 11 und 8 Jahre alt.

BUMM.

Kinderzeichnungen am Kühlschrank. Fahrradhelme in der Garderobe.

Mein erster Gedanke war, meine Laufschuhe anzuziehen und Forrest Gump zu spielen.

Ich blieb aber stehen.

Eine Stief-Mutter wurde geboren.

Mit der Heirat wurde aus mir eine Stief-Mutter.
Mit dieser Unterschrift wurde ich auch offiziell zur Stief-Mutter

Soll ich dir eine herrliche Sicht der Dinge offenbaren? Meine Stieftochter fragte mich ziemlich zu Beginn unseres Kennenlernens, wo eigentlich die Kinder von meinem Ex-Freund sind. Als ich ihr erzählte, dass dieser keine Kinder gehabt hatte, fand sie das total schade für mich. Sie meinte: „Na, jetzt hast du ja endlich welche“.

Eine so schlichte und dabei so herzige Aussage! Überdies voller Vertrauen in sich selbst. Kinder sind so ehrlich und schaffen es auf eine ganz besondere tolle Weise Veränderungen zu akzeptieren. Überdies sind sie so sensible und zudem starke Geschöpfe.

Bist du auch gerade in der Situation, in welcher ich damals war? Hast du jetzt “auch endlich” Stief-Kinder?

Wenn ihr es gemeinsam schafft, eine gute Beziehung aufzubauen, hast du einen Menschen mehr auf deiner Seite auf der Reise durchs Leben.

Ein schöner Gedanke, oder?

Wie du das schaffst und harmonisch in deine neue Patchwork-Familie startest, verrate ich dir jetzt:

14 erprobte Tipps für einen guten Start als Stiefmutter und in deine Patchwork-Familie

1. Verhalten beim ersten Kennenlernen der Stiefkinder

Vor unserem Kennenlernen hatte ich gehörigen Respekt, obendrein war ich wahnsinnig nervös. Du bestimmt auch, oder? Eigentlich wollte ich mir mit dem Kennenlernen sehr lange Zeit lassen. Ein Kennenlernen wurde von mir nicht forciert. Zu schöne war die Zweisamkeit mit meinem neuen Partner. Frisch verliebt. Keine Kinder. Romantisch essen gehen. Gute Zeit haben. Rosaroter Himmelschein mit romantischen Sternegucken.

Pech gehabt.

Hätte es nur Teeni1 gegeben, wäre diese gewünschte Zeit der Zweisamkeit möglich gewesen. Er hatte kein Interesse an der „Neuen“.

Jedoch Stief-Monsterchen, alias Teeni2, mit ihren sensiblen Antennen hatte schon bemerkt, dass Papi in letzter Zeit sehr oft und lange telefoniert und sie forderte ein Treffen ein. Bald. Sie wollte unbedingt die „Neue“ kennen lernen. Fing zu drängen an und ihr Vater gehorchte. Er plante kurzerhand ein Treffen. Nägel mit Köpfe. Am liebsten hätte ich mich im Holz versteckt.

Panikattacken vor dem ersten Kennenlernen deiner Stief-Kinder?

Du bist nervös und unsicher? Klar wüten in dir die ganzen Fragen: „Wie reagieren sie auf mich?“  „Wie begrüße ich sie?“ Umarmen, Hand geben, nur ein einfaches „Hallo“ sagen?

Es ist schön, dass du dich mit diesen Fragen beschäftigst.

Du setzt dich mit dem Thema auseinander.

Du nimmst die Situation ernst.

Kinder reagieren so unterschiedlich auf das erste Treffen. Das hat nichts mit dir als Person zu tun. Hier spielen viele Faktoren außerhalb deiner Sphäre mit: Wie nahmen die Kinder die Trennung wahr? Waren sie zwischen Mutter und Vater hin und her gerissen obendrein vielleicht gekrönt mit Gerichtsterminen? Verstehen sich die geschiedenen Partner mittlerweile wieder einigermaßen?

Teeni1 und 2 reagierten zum Beispiel vollkommen unterschiedlich auf mich, obgleich sie als Geschwister theoretisch die gleiche Ausgangslage hatten:

Teeni1 (damals 11 Jahre) war schüchtern, sah mir nicht in die Augen, sprach mich mit „Sie“ an und reichte mir steif die Hand.

Teeni2 (damals 8 Jahre) flog quasi auf mich zu, umarmte mich mit den Worten „Du bist jetzt meine neue Mama.“

Du siehst, alles ist möglich. Alles ist gut. Jeder ist unterschiedlich. In solchen Situationen gehen alle anderes damit um. Lass es einfach auf dich zukommen und behalte dir eine Leichtigkeit. Du kannst das Verhalten eines anderen Menschen nicht planen.

2. Plane dein erstes Treffen mit den Stiefkindern

Jedoch kannst du dein erstes Zusammentreffen planen, denn mit einer guten Planung ist schon einmal viel erreicht. Dies macht es so viel einfacher. Mein Partner hatte sich einen tollen Tag für uns überlegt, der jedem Spaß machte. Ein Zoobesuch, gefolgt von Running-Sushi-Essen und abschließend Kino. Die Erkenntnis, dass Kinder mitunter komplizierte Sitzwünsche äußern, war Neuland für mich. Nach einem ausgeklügelten Sitzsystem und abgesprochenen Wechsel der Klappsessel während des Films guckten wir in Eintracht mit viel Popcorn: Merida. Auch eine starke Persönlichkeit.

3. Zweifel zulassen können

Wie reagierst du auf die Kinder? Wenn sich die nerven? Unsympathisch sind oder dich ablehnen? Das Unbehagen, wenn das erste Treffen stockend und steif ist? Oder auch umgekehrt: wie geht es dir, wenn dich ein Kind vollkommen verzehrt und in dir sofort eine Ersatz-Mama sieht und euch keinen Raum in der Partnerschaft lässt?

Lass diese Zweifel zu, denn diese hatten wir wohl alle. Sprich mit deinem Partner über deine Gedanken, er wird dich ernst nehmen und dir einen sicheren Hafen bieten.

Stiefmütterchen sind schöne und beliebte Blumen

4. Lasst euch in eurer Patchwork-Familie Zeit

Jede Beziehung muss erst wachsen. Jede. Vor allem die mit Stiefkindern. Geht nicht mit falschen Hoffnungen und Erwartungen auf die Kinder los und baut keinen Druck auf.

Bist du schwanger, wächst die Liebe zu deinem Kind auch mit jeden Tag mehr. Dieses Erlebnis hattest du als Stief-Mama nicht. Du musst die Kinder nicht von Tag 1 an ins Herz schließen. Und sie dich auch nicht. Lasst euch Zeit und nur kein Druck.

Lasst eure neue Patchwork-Konstellation reifen und wachsen.

Das zurückhaltende, introvertierte Kind braucht zum Beispiel Zeit um Vertrauen aufzubauen; das extrovertierte Kind braucht Zeit um seine Bahn zu finden.

Stiefkinder geben euch schon Signale, ob sie mehr Zeit mit euch verbringen wollen. Teeni1 wollte eher den Papa, seine Hauptbezugsperson, für sich alleine haben; Teeni2 wollte Zeit mit mir verbringen. Sozusagen Mädels-Zeit. Also planten wir in unsere Kennenlernen-Phase ein Wochenende nach den Wünschen der Kids: Ich verbrachte ein Wochenende nur mit Teeni2 und wir vertieften unsere Basis, während Teeni1 den Papa mal ganz alleine für sich hatte und auf Radtour ging. Eine Win-Win-Situation für alle, obendrein tat sie uns allen gut.

Zeit geben und Zeit schenken. Geht bewusst alleine mit den Stiefkindern ins Kino, oder in den Wald. Aber gesteht den Kindern auch Zeit nur mit seinem leiblichen Elternteil zu. Es braucht einfach Zeit, sich auf die neue Konstellation einzulassen. Manchmal geht der Beziehungsaufbau schneller; wie mit Teeni2. Manchmal braucht ein Kind erheblich mehr Zeit; wie mit Teeni1. Beides ist in Ordnung.

5. Du bist nicht ihre Mutter

Eine klare und einfache Aussage und so wichtig zu befolgen. In den meisten Fällen hat das Kind eine leibliche Mutter. Dein Platz ist es, die Nummer 2 zu sein. Du kommst dahinter. Hat auch Vorteile. Du bist nicht der Pilot. Du bist der Co-Pilot. Sind die Kinder nur jedes 2. Wochenende bei euch, bist du noch weniger Mutter; noch mehr Co-Pilot. Du sollst nicht Mutter spielen. Ihr könnt auch einfach in einer freundschaftlichen Atmosphäre leben. Alles ist möglich, solange ihr euch wohl fühlt und gewisse Regeln für ein harmonisches Miteinander festsetzt und diese dann auch lebt.

6. Kein Elternteil wird ersetzt

Gib den Kindern auf keinen Fall das Gefühl, ihre leibliche Mutter ersetzen zu wollen. Dies kommt einem Verrat an dem leiblichen Elternteil gleich und die Kinder geraten in einen Loyalitätskonflikt. Dies ist keine gute Basis für ein Miteinander. Kinder idealisieren ihre Eltern. Gerade Kinder im Kindergarten und Pflichtschulalter beziehen eine Trennung der Eltern häufig auf sich. Umso wichtiger, dass dich das Kind nicht als Konkurrenz sieht.  

7. Signalisiere “Du bist willkommen”

Kinder sind so sensible Geschöpfe und müssen ihren Platz in der neuen Patchwork-Familie genauso finden wie du. Gib dem Kind das Gefühl: „Du bist willkommen“. Viel wichtiger als diese Worte nur zu hören, ist es, dieses „Willkommen-Sein“ real fühlen zu können. Dieses Gefühl ist so wichtig, nicht nur für Patchwork-Kinder sondern für uns alle. Will nicht jeder willkommen-sein, vor allem in einer neuen und unsicheren Situation, wie sie die Kinder vermutlich wahrnehmen? Versuche dieses Gefühl zu geben und zeig den Kindern, dass du dich freust wenn sie da sind und du wirst sehen, du bekommst es zurück!

Lasse dem “Du bist willkommen”-Signal auch Taten folgen: Ist das Kind nur am Wochenende bei euch, braucht es einen eigenen Rückzugsort – kein unpersönliches Gästebett. Wenn ihr kein Zimmer frei habt, müsst ihr kreativ sein. Vielleicht ein kleines Regal, welches nur dem Kind gehört. Ihr könntet es gemeinsam aussuchen, anmalen, bekleben…und das wichtigste: die Sachen in diesem Regal gehören nur dem Kind. Diese sind für andere Familienmitglieder tabu, wenn das Kind nicht da ist. Vielleicht wartet auf dem Regal immer eine nette Überraschung wenn Besuchszeit ist. Eine Blume, Sticker, ein kleines selbstgeschriebenes Post-it. Oder das Kind darf sich seine Bettwäsche, Nachtlicht, Kuscheltiere selbst aussuchen und diese dürfen nur von ihm benutzt werden.  

Weißt du noch welch tolles Gefühl es ist, wenn du in einer neuen Beziehung einen Teil vom Schrank in der Wohnung deines Partners überlassen bekommen hast; nur für deine Sachen? Das hebt die Beziehung auf die nächste Stufe. Gib dieses „Schön, dass du da bist; ich meine es ernst mit dir“- Gefühl dem Kind.

8. Nimm dir nicht alles zu Herzen

Gerade wenn die Trennung der leiblichen Eltern noch nicht so lange her ist, oder die Kinder die Trennung nicht gut verkraftet haben: Nehmt Wut, Zorn oder Eifersucht der Kinder nicht persönlich; auch wenn sie es an dir auslassen! Es liegt nicht an dir und deinem Charakter. Es liegt an deiner Rolle. Das ist ein Unterschied. Es wird immer wieder Streitereien geben. Kinder versuchen oft die Grenzen auszuloten. Jedes Alter hat so seine kleinen Tücken, egal ob Patchwork-Familie oder nicht.

9. Sprich niemals schlecht über den/die Ex

Puhh, oft nicht leicht, oder? Aber so wichtig. Egal welche Streitereien hier im Vorfeld ausgetragen wurden, sprich nie, nie, nie schlecht über den leiblichen Elternteil. Dies hat  nichts auf der Ebene des Kindes verloren. Das Kind liebt seine leiblichen Eltern. Beide. Egal wer jetzt Schuld an der Trennung hatte. Stiefeltern müssen sich hier zurück nehmen. Schweigen ist Gold ist die Devise. Und fang nicht an den Vermittler zwischen deinem Partner und der/dem Ex zu spielen. Nicht deine Baustelle.

10. Lass den Neidfakor hinter dir

Vater – Mutter – Kind: Siehst du dieses Konstrukt als den Idealfall an? Das Traumbild einer Familie, welches erstrebenswert ist?

Vergiss diese Denkrichtung und gehe neue Wege.

Patchwork-Familien entstehen auch aus Liebe.

Unsere Gesellschaft wandelt sich.

Und das ist gut so.

Punkt.

Patchwork-Familien haben sogar Vorteile! Glaubst du nicht? Du hast noch Zweifel, weil dir jeder nur die negativen Seiten aufzeigt? Dann lies mal hier (Vorteile von Patchwork-Familien) rein.

11. Kommunikation und Familienrat

Das A und O. Das Ying, das Yang. A-Hörnchen und B-Hörnchen.

Kommunikation ist ALLES.

Sprecht über Gefühle, Zweifel, Wünsche und Befindlichkeiten. Friss nicht rein und sprich deine Gedanken aus.

Gebt den Kindern einen Rahmen, in welchem man offen über die neue Situation reden kann. Große Entscheidungen gehören ebenfalls gemeinsam getroffen.

Wir besprechen wichtige Dinge zum Beispiel in einem “Familienrat”. Hört sich offiziell an und zeigt, dass es wichtig ist, alle Meinungen anzuhören.

12. Umdenken

Weg von dem traditionellen Schlecht-Begriff der Stiefmutter.

Die Stiefmutter als böse Märchenfigur mit besagtem roten Apfel?

Böse Stiefmutter Schneewitchen
Schneewittchen und ihre böse Stiefmutter – Credit: Copyright Disney/ct-Archiv

Bonus-Mama. Bonus-Papa. Diese Ausdrücke klingen besser, oder?

Die Franzosen sind uns hier übrigens einen Schritt voraus, denn dort bist du eine “Belle-mère”. Die schöne Mutter. Klingt nochmals besser, oder?

(Ich sollte mich auch von Stief-Monster auf Belle umtaufen lassen; werde ich im nächsten Familienrat ansprechen.)

13. Rituale und Regeln

Kinder lieben und brauchen Beständigkeit im Sinne von Ritualen und Regeln für die Zeiten, wenn die Stief-Kinder bei euch sind.

Rituale können einfache Dinge sein.

Eine gute Idee ist etwa eine Willkommens-Jause wenn die Stief-Kids übers Wochenende kommen. Oder auch schon erwähnt ein kleines „Hallo, schön dass du da bist“- Post-it. Die gemeinsame Wochenend-Planung oder ein netter Tischspruch. 

Unserer ist übrigens „Guten Appetit – wir haben uns alle lieb“. (Müsstet mal gucken, wie Teeni1+2 die Augen verdrehen, wenn sie Freunde auf Besuch haben – herrlich!)

Schafft euch Regeln, an welche ihr euch alle haltet. Ebenfalls wenn der leibliche Partner mal nicht anwesend ist. Bemüht euch bei den wichtigen Themen um einen einheitlichen Beziehungsstil. Du bist zwar Co-Pilot in punkto Stiefkinder, es ist jedoch genauso dein Haus, deine Wohnung, in welcher du mit entscheidest!

14. Gesteht euch Unterschiede zu

Seid offen in Bezug auf eure Gefühle. Für Mini1+2 bin ich die leibliche Mama. Für Teeni1+2 die Stiefmama. 2 Bezeichnungen, 2 unterschiedliche Aufgaben, 2 Arten von Gefühlen. Das ist gut so. Das ist richtig so. Man liebt leibliche und Stiefkinder nicht gleich. Es ist einfach eine andere Art von Liebe. Du verlangst ja auch nicht, dass Kinder leibliche Eltern und Stiefeltern gleich lieb haben, oder? Also seid ehrlich zu euren Gefühlen und sprecht diese auch aus.

Stiefmutter Stiefkind Hochzeit
Der Tag an dem ich offiziell zur Stiefmutter wurde

Mit diesen Tipps im Hinterkopf, der Co-Piloten-Regelung und guter Beziehungsarbeit könnt ihr solide Basis schaffen um eine stabile und liebevolle Beziehung zu eurem Stiefkind aufzubauen.

Versuch dich zu öffnen und investiere in den Beziehungsaufbau. Trau dich. Es lohnt sich für euch alle.

Und ich sage dir:

Zweifel sind normal.

Du machst das toll.

Dass du perfekt mit dieser Situation umgehst, und sofort in deine Stief-Mutter-Rolle fällst, erwartet keiner.

Du bist ein wichtiger Teil im Leben deiner Stiefkinder.

Alleine schon, dass du dich für einen Partner mit Kind entschieden hast, zeigt von deiner Stärke und deiner Bereitschaft das Kind annehmen zu wollen.

Logo "deine decorella"

Ps: Wart ihr auch so nervös vor dem ersten Treffen? Hattet ihr Probleme beim Beziehungsaufbau? Wie war euer Start mit den Stiefkids? Wie war euer erstes Treffen? Fallen euch noch weitere Tipps ein?

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3 Comments

  • Reply Dramedy-Diary 22. November 2019 at 8:46

    Puh! Nun sitze ich hier als Stiefmutter und leibliche Mutter. Genau das Konstrukt zerreisst mich manchmal und lässt mich nicht immer so entspannt sein, wie ich es gerne wäre. Wenn du die eigenen Kinder regelmäßig abgeben musst, in die Hände einer anderen Frau. Furchtbar! Aber du wächst daran. Zurückhaltung fpr die Kinder. Ich krieg das hin. Wer hätre das gedacht. Die neue Freundin meines ExMannes sollte sich deine Regeln mal durchlesen. Jedes Ankommenswochenende abzuhauen ist wohl nicht die beste Strategie für eine Familie, die sich seit mehr als einem Jahr versucht zu finden. Als,Stiefmutter sehe ich nich nicht. Die Tochter meines,Partners sehe ich nur selten. Das ruckelt hin und wieder auch, läuft aber im großen und ganzen dich sehr harmonisch.

    • Reply decorella 22. November 2019 at 11:51

      Oje, abzuhauen bei jedem Besuchs-Wochenende ist definitiv der falsche Weg eine gute Beziehung aufzubauen! Schade, dass die Freundin deines Ex-Mannes so agiert. Wenn man sich einen Mann mit Kindern wählt, sollte man auch seine Kinder akzeptieren….und toll, dass du dies anders siehst und deine Kinder über deine Gefühle stellst! Alles Liebe!

  • Reply Patchworkfamilien: 10 Vorteile für Patchwork-Kinder 29. November 2019 at 13:14

    […] Willst du wissen, wie du eine gute Beziehung zu deinen Stief-Kids aufbauen kannst? Dann lies mal hier rein. […]

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