Patchworkfamilie

10 Vorteile für Kinder in Patchworkfamilien

Vorteile für Kinder in Patchworkfamilien

Welche Themen und Gedanken kommen dir als erster in den Sinn wenn du an Patchworkfamilien denkst?

Themen wie Streit? Eifersucht? Zickereien zwischen den Halbgeschwistern? Geldthemen? Nervende Ex-Partner?

Aussagen á la: „Du bist nicht meine Mutter“ und „Du hast mir nichts zu sagen“?

Heimliche „Nicht schon wieder Besuchs-Wochenende“-Gedanken?

„Meine Kinder – deine Kinder“-Ungleichheiten?

Tja, was soll ich sagen?

Dies können berechtigende Gedanken sein und sind in einer Patchworkfamilie nicht von der Hand zu weisen.

Vorurteile versus Vorteile in Patchworkfamilien

Vorurteile sind in Patchworkfamilien breit gesät.

Sicher, jeder möchte die „heile“ Familie. Klappt nur nicht immer.

Und was dann? Für immer alleine? Sich nie mehr verlieben dürfen?

Patchworkfamilien gehen ja anscheinend immer in die Brüche – nachzulesen in sämtlichen Statistiken und geäußerten Meinungen anderer Personen.  

Böse Stief-Mütter. Nervende Stief-Kinder. Desinteressierte Stief-Väter.

Ungerechtigkeiten in allen Lebensbereichen. 

Geht es nicht auch anders? Gibt es Ausnahmen?

Gibt es überhaupt Vorteile, wenn man sich für eine Patchworkfamilie entscheidet?

Gene sind längst nicht mehr alles und machen eine Familie nicht aus. Dies sollte unsere Gesellschaft doch langsam akzeptieren.

Familienzusammenstellungen haben sich in den letzten Jahren verändert: Es gibt Patchworkfamilien in allen Konstellationen:

  • Mit Stiefvätern oder Stiefmüttern;
  • Regenbogenfamilien mit gleichgeschlechtlichen PartnerInnen;
  • Polymere Beziehungen, in welchen sich ParnterInnen zusammenschließen um ein gemeinsames Kind zu erziehen;

In einem sind jedoch alle gleich:

Jede Patchwork-Konstellation hat das Bedürfnis ihren Kindern Geborgenheit und eine Basis zu geben. Ein Nest.

Ich bin auch Teil solch einer Patchwork-Konstellation.

Sogar hoch10, wenn ich so sagen darf.

Die Königsliga quasi:

Denn mein Mann hat das alleinige Sorgerecht; und das mal 2 sogar! Dem noch eines daraufzusetzen: er ist beruflich unter der Woche nicht zuhause. Das bedeutet, dass ich 2fache Vollzeit-Stiefmama von “Teeni 1” und “Teeni 2” bin. Dazu kamen dann noch 2 leibliche “Mini”-Kinder, welche in unserer Patchworkfamilie geboren wurden:

Schwuppdiwupps wurde ich 4fach Vollzeit-(Stief)-Mama.

Viel mehr an gelebter Patchworkfamilie und Stiefmutter-Eigenschaft geht nicht , oder?

In Patchworkfamilien muss das Miteinander im Vordergrund stehen

Sicher, es gibt Streitereien, Zickereien und ein hohes Stresslevel. Auch bei uns hängen die Regenwolken oft bis unter die Meeresgrenze. Bleibt mit 2 Teenagern und 2 Kleinkindern ja wohl nicht aus. Ist aber in einer „echten“ Familie nicht anders. Oder gibt es dort etwa nur Sonnenschein?

Und ja, Patchworkfamilien können auch lustig sein. Liebevoll und bereichernd.

Eine Patchworkfamilie kann jedoch nur gut und harmonisch funktionieren, wenn es ein Miteinander ist. Kein Gegeneinander. Dies und auch andere wichtige Erkenntnisse lernen Patchwork-Kinder ganz von alleine. Da hätten wir schon einmal einen Vorteil.

Denn es gibt sie: Vorteile. Mehrwert.

Vorteile, welche die Kinder in der eigenständigen Entwicklung fördern und die sie in ihrem Erwachsenen-Leben weiter bringen werden.

Streiche die negativ behaftete Vorstellung der Patchworkfamilie aus deinem Kopf.

Betrete neue, positive Gedankenpfade und komm nicht vom Weg ab.

Mit einem „JA“ nicht nur zum Partner, sondern auch zu seinen Kindern, hast du den ersten Weg schon einmal gut gemeistert.

Lernst du eine Person mit Kind kennen, braucht es erstens viel partnerschaftliche Liebe zueinander. Ein klares, definiertes, berühmtes „JA, wir schaffen das“. Auch zu den Kindern. Sie gehören dazu. Punkt. Sonst kannst du es vergessen. Ein „Ich will ihn, aber nicht seine Kinder“ wird auf lange Sicht nicht funktionieren. Wie ginge es dir, wenn dein Partner deine Kinder ablehnt? Diese Beziehung würde auf Dauer nicht bestehen können, oder?

(Stief-)Eltern und vor allem auch die Kinder müssen in der Lage sein, die neue Situation zuzulassen. Auch von den Kindern benötigt man somit die Zustimmung. Diese Zustimmung muss man sich abholen. Den Kindern mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen zu begegnen und die Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen ist schon mal die halbe Miete. Leichter wird es, wenn auch die Kinder einen Mehrwert an einer neuen Beziehung erkennen können.

Aber welchen Mehrwert haben Patchworkfamilien?

In den Patchworkfamilien gibt es oft die Diskussion, wie sich Stiefeltern betiteln sollen.

Fakt ist: Stiefeltern, die die Stief-Elternschaft auch bewusst annehmen, sind ein Bonus. 

Bonus-Eltern eben. Und “Bonus” steht doch für ein “Mehr”, ein “Extra”, oder?

Warum?

Weil Bonus-Eltern kleine neue Wurzel im Leben der Stiefkinder darstellen.

Ob und wie stark diese Wurzel wächst, entscheidet ihr. Ein kleines Pflänzchen, oder doch ein großer Baum?

Und die Kinder? Auch Stiefkinder sind ein Bonus, denn ich sage dir:

Ein Kind ist niemals ein Fehler.

Was ist der berühmte “Mehrwert” in Patchworkfamilien?

Der Begriff “Mehrwert” ist in aller Munde. Immer heißt es, du musst “Mehrwert” liefern, wenn du in einem Business erfolgreich sein willst. Soll ich dir was sagen? Du lieferst gerade “Mehrwert” während du das hier liest. Denn du setzt dich mit dem Thema auseinander; deshalb gehe ich davon aus, dass du ebenfalls in einer wie auch immer geartenen Patchworkkonstellation mit Kindern lebst.

Dein “Mehrwert” den du im Hinblick auf deine Kinder in deiner Patchworkfamilie lieferst ist zahlreich:

Neue Geschwister sind “mehr”. Die gelebte Familie ist “mehr”. Rücksichtnahme ist “mehr”. Liebe ist „Mehr“. Streitigkeiten sind “mehr”. Lautstärke ist “mehr”. Wurzeln, die uns halten können sind “mehr”.

Einfach ein „Mehr“ an Familie.

All dies ist für die Persönlichkeitsentwicklung so wichtig; nicht nur für unsere Kinder; auch für uns selbst. Es ist es ständiges Lernen.  Und wir alle profitieren in unserem Kuddelmuddel durch unsere unterschiedlichen Charaktere, bilden uns weiter, streiten uns und lieben uns.

Also löse dich von den Gedanken der negativ belasteten Patchworkfamilie. Erkenne den Mehrwert. Lebe die Veränderung, lasse sie zu und gieße eure kleinen, neuen Wurzeln.  

Die Kinder können dies naturgemäß viel besser als wir Erwachsenen, mach es ihnen nach.

Reden wir nun Klartext:

Die 10 Vorteile für Patchworkfamilien:

1. Die Familie wächst – mehr Bezugspersonen

Meine Stiefkinder haben eine leibliche Mutter.

Aber mich nun auch und somit eine zusätzliche Person, welche sie im Leben begleiten und unterstützen wird.

Und ich kam nicht alleine, denn ich nahm eine Horde an neuer Verwandschaft mit. Meine Stiefkinder sind nun mit einer Schar an Onkeln/Tanten/Cousinen und am wichtigsten mit einer liebevollen Oma und einem Opa (gab es vorher nicht!) ausgestattet. Somit hat sich auch der Kreis an möglichen „Taxifahrern“ (wir leben am Land) erhöht.

Mehr Geschenke unter dem Christbaum sind auch klare Vorteile für Teeni1+2.

Bei Problemen suchen sie sich den Gesprächspartner sehr genau aus. Ich, als Stiefmama, reagiere bei bestimmten Themengebieten entspannter als der leibliche Papa, da ich mehr Abstand und andere Sichtweisen mitbringe.

Stiefeltern können durch den nötigen Abstand Fähigkeiten, Stärken, aber auch Schwachpunkte der Kinder objektiver erkennen und somit helfen die besseren Entscheidungen zu treffen.

ABER: Als Stiefelternteil muss man akzeptieren können, dass man bei seinen Stiefkindern immer die Nummer 2 ist. Wir stehen gefühlstechnisch immer hinter den leiblichen Eltern.

Das ist auch gut und richtig so. Wenn die Kinder das Gefühl haben, dass man nicht den Platz der leiblichen Eltern einnehmen möchte, kann sich eine Basis des Vertrauens und der Zuneigung entwickeln. Ein klarer Mehrwert, denn Stiefeltern können eine Basis für das gesamte Leben der Kinder darstellen.

Willst du wissen, wie du eine gute Beziehung zu deinen Stief-Kids aufbauen kannst? Dann lies mal hier rein.

Patchwork-Geschwister: Ein Vorteil und Mehrwert in einer Patchworkfamilie
Unser Nachzügler, geboren in unserer Patchworkfamilie

2. Neue, klare Regeln – die Rosinenstrategie

Wenn zwei Familien neu zusammenkommen, treffen auch 2 Erziehungstypen zusammen. Jeder hat seine eigenen Regeln, vor allem wenn beide Partner Kinder haben. Manche passen gut, manche nicht.

Nun ist die große Chance der Rosinen. Ich taufe sie Rosinenstrategie. Pickt euch die besten Regeln raus.

Alleine schon um einen guten und positiven Start zu haben. Klar ist natürlich, dass alle damit leben müssen können. Es hat ja keiner behauptet, patchworken ist leicht. Aber an einem gemeinsamen Miteinander kommt ja auch die „klassische“ Familie nicht vorbei, oder?

Allerdings ist es so wichtig für die Kinder, dass diese neuen Richtlinien und Regeln klar getroffen werden. Und diese dann auch gelebt werden. Kinder müssen sich an diesen getroffen Regeln orientieren können. Sie dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass der neue Partner alle überfährt oder jetzt das sagen hat. Die Haupt-Erziehung der Kinder sollte in erster Linie beim leiblichen Elternteil belassen werden.

3. Patchwork-Kinder können mit Veränderungen besser umgehen

Das Leben besteht aus Veränderungen. Das wissen Patchwork-Kinder nur allzu gut. Kinder können auf ihre ganz besondere Weise besser mit Veränderungen umgehen, als wir oft denken.  Wenn Patchwork-Kindern genug Zeit gelassen wird, sich an die neue Situation zu gewöhnen und ihre Bedürfnisse im neuen Familiensystem respektiert werden, lernen sie, dass Veränderungen nicht schlecht sind, sondern eben nur anders sind und die Toleranzbereitschaft wird verstärkt.

4. Patchwork-Kinder sind erfolgreicher im Job

Kinder aus Patchworkfamilien sind laut Studien oft erfolgreicher im Job.

Warum?

Sie lernen schon bald, mit verschiedenen Persönlichkeiten umzugehen. Sie üben, sich diplomatisch zu verhalten. Ebenso erfahren sie was Konfliktfähigkeit bedeutet, nämlich sich mit anderen Menschen auseinandersetzen zu können und so lange zu verhandeln, bis man Lösungen gefunden hat. Sie lernen außerdem, dass Toleranz und Respekt gegenüber Andersartigkeit mehr bringt als Sturheit.

5. Respekt, Toleranz und mehr Sozialkompetenz

Die ersten Treffen waren geprägt mit Höflichkeit und Respekt. Auf allen Seiten. Auch ich respektiere meine Stiefkinder – nach wie vor. Jedes Kind ist einzigartig und das Gefühl „gesehen“ zu werden ist so wertvoll.

Patchwork-Kinder zeichnen sich auch durch mehr Toleranz aus und können schon mal um die Ecke denken. Sie sind offener gegenüber Andersartigkeiten und anderer Familienkonstrukte. Sie haben oft schon früh die Erfahrung gemacht, dass man mit umgänglichen Verhalten weiterkommt als mit Sturheit.

Unter unserem Dach leben Personen mit verschiedenen Persönlichkeiten. In den verschiedensten Altersstufen. Auch kamen durch meine Verwandtschaft viele Personen, welche fast täglich bei uns ein und ausgehen, dazu. So lernen Kinder mit verschiedenen, neuen Persönlichkeiten umzugehen. Sie wissen, was es heißt auf Bedürfnisse anderer Menschen Rücksicht zu nehmen und diese auch zu respektieren. 

Die Erfahrung zeigt, dass Patchwork-Kinder sensibler bei Streitthemen und Konflikten reagieren. Sie haben Antennen entwickelt. Mit der richtigen sozialen Grundlage zeichnet sich dies positiv im späteren Umfeld aus; sei es privat oder beruflich.

6. Neue Geschwister in Patchworkfamilien

Gemeinsame Kinder welche in die neue Partnerschaft geboren werden, profitieren ebenfalls von Patchwork-Konstellationen.

Denn Geschwister sind im Leben so wertvoll! Sie begleiten durchs Leben und sind wichtige Lebenspfeiler. Eine Konstante, die sich durchs Leben zieht.

Warum Geschwister kein Mehrwert sind, verwehrt sich meinen Gedanken. Auch die Streitereien unter den Kindern sind wertvoll und wichtig für die Entwicklung.

(Außer vielleicht das man in Punkto „Testament und Erben“ in  Patchworkfamilien unter Umständen das Bruchrechnen neu erlenen muss; oder wisst ihr spontan wieviel 1/4 von ½ ist?)  

Fakt ist: Unsere kleinen, gemeinsamen Kinder vergöttern die großen Halbgeschwister. Es sind ihre Heros. Viel cooler als wir Eltern. Ratet mal wer in ferner Zukunft angerufen wird, wenn mal Mini 1 oder 2 im Teenager-Alter etwas ausgefressen hat…uns Eltern, oder die großen, tollen Geschwister?  Ich kann gerne auf nächtliche „Hol mich aus dem Gefängnis“-Fahrten verzichten. Ok. Scherz beiseite. HOFFENTLICH…

Patchworkfamilien: Geschwisterliebe. Vorteile in Patchworkfamilien
Meine Stieftocher mit meinem leiblichen Kind: Patchwork-Geschwisterliebe

7. Erziehungs-Erfahrung weitergeben

Oft kommen Partner mit verschiedenen Erziehungsstilen zusammen. Somit können sie auch Tipps und Input im Hinblick auf die Erziehungstätigkeit austauschen. Dies ist durchwegs positiv. Wenn du offen mit konstruktiven Hinweisen umgehen kannst bietet dies einen enormen Mehrwert, welche ihr in der Erziehung an die Kinder weitergeben könnt. Lernt gegenseitig voneinander und tauscht euch aus…und dann pickt ihr euch gemäß der Rosinenstrategie die besten Tipps heraus.    

Ich für meinen Teil konnte sehr viel vom meinem Mann, welcher ja bereits Kinder hatte, lernen: Er hat jahrelange Erfahrung im Bereich Kindererziehung…er macht dies seit über 18 Jahren. Er hatte sogar hilfreiche Tipps in der Schwangerschaft für mich und lernte mir routiniert wickeln, baden, Fingernägel-scheiden (Fingernägel schneiden war anfangs ein großes „Das kann ich nicht“- Thema bei mir). Ein klarer Vorteil also für Mini1. Sonst wäre sie wohl ein kleiner Edward mit den Scherenhänden geworden.

Auch in Punkto Pubertät sind wir als Familie schon sehr erprobt. Wir kennen sämtliche Ausreden, Dramen, Nichtigkeiten und Wichtigkeiten. Obwohl… aus Mini1+2-Sicht vermutlich eher ein Nachteil.

8. Teeni-Patchwork-Kinder verhüten richtig

Wenn Teeni1 mit seinen bald 18 Jahren mal wieder eine Freundin mit nach Hause nimmt, (wir sind bei diesem Thema sehr entspannt) bin ich mir sicher, es wird ordnungsgemäß verhütet. Denn ich lasse meinen Stiefsohn samt Freundin bei mir antanzen, drücke ihnen Mini2 zum Aufpassen auf‘s Aug und schon wissen sie, was es bedeutet, für ein Kleinkind verantwortlich zu sein. Auch Teeni2 betont, erst ab 30 Mama zu werden 😉

Apropo Aufpassen: Wir Jung-Mütter wissen, wie herrlich es ist, wenn man mal 10 Minuten ALLEINE unter die Dusche hüpfen kann/darf. Auch das geht, wenn man verantwortungsvolle Stief-Teenis zu Hause hat.

9. Bessere Kommunikation-Skills in Patchworkfamilien

Es ist so wichtig, dass ihr in einer Patchworkfamilie viel kommuniziert. Es ist sozusagen das große A und O. Ihr müsst den Spagat finden, auf die verschiedenen Bedürfnisse einzugehen. Und das klappt am besten, wenn die Kinder die Fähigkeiten aufbauen ihre Wünsche und Bedürfnisse klar auszusprechen und dies auch unumwunden dürfen.

Wenn dann neue „gemeinsame“ Kinder hinzukommen, ist das große Ziel keinen Neid oder Eifersucht aufkommen zu lassen und allen Kindern die „gefühlte“ gleiche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Außerdem bleibt man immer up to date, da sich oft Kinder in den verschiedensten Altersklassen im Hause tummeln: Wir in unserer Patchworkfamilie kennen uns – neben Peppa Wutz, Caillou etc – dank Teeni1+2 auch mit Teeni-Jargon aus: oder wisst ihr etwa was die Ausdrücke Feelixmeier oder Cheater etc. bedeuten?  Breit gefächert also.

10. Besserer Umgang mit Konflikten in Patchworkfamilien

Es stimmt.

Streitereien sind bei uns nicht wegzudenken.

Die richtige Streitkultur macht den Unterschied.

Unsere Teeni-Kids hatten schnell raus, wer wann wie reagiert. Und sie nützen es auch aus. Recht haben sie. Es wird genau überlegt, wer wann um welche Erlaubnis gefragt wird.

Patchwork-Mamas und und Patchwork-Papas reagieren oft mit der nötigen Distanz und Gelassenheit und können deshalb bei Konflikten wichtigen Input geben.

Klar, wichtig ist, dass wir als Eltern-Konstrukt eine Einheit bilden. Dies ist nicht immer leicht. In keiner wie auch immer ausgestalteten Familie.

Patchwork-Kids lernen mit den eigenen Empfindungen und mit jenen der Familienmitgliedern umzugehen und dementsprechend darauf zu reagieren. Ein klarer Vorteil im späteren Leben.

Mein Stiefsohn mit seinen kleinen (Halb)Geschwistern

Also liebe Stief-Mama, lieber Stief-Papa, oder wie man in Frankreich sagt: liebe Belle-Mère, lieber Beaux-père:

Dein Job, den du als Patchwork-Elternteil machst ist so wertvoll!

Du bist so wichtig für die Kinder!

Erkenne, dass du für deine Patchworkkinder ein Mehrwert bist!

Wenn du dich darauf einlässt, dann kommt auch so viel Positives zurück. Verabschiede dich von den negativen Gedanken und von den Meinungen aus deiner Umwelt. Du hast dich für einen Partner mit Kindern entschieden. Dass es nicht leicht ist, so viele Persönlichkeiten unter einen Hut zu bekommen ist klar.

Aber denke nicht schwarz oder weiß. Das Leben ist kunterbunt.

Mit einer positiven Sicht auf die Familien-Konstellation ist die Stief-Elternschaft eine schöne und bereichernde Herausforderung.

Welche Vorteile siehst du in Patchworkfamilien?

Und vor allem welche Vorteile für die Kinder?

Welche positiven Erfahrungen hast du gemacht?

Siehst du Patchworkfamilien auch kunterbunt oder mit trübem Schleier?

Logo "deine decorella"

HOL DIR DEINEN GRATIS-NEWSLETTER

Neue Blog-Artikel, DIY's, Vorlagen und vieles mehr direkt in deine Mail-Box

Ich werde niemals Ihre Email Adresse weitergeben, handeln oder verkaufen. Sie können die Benachrichtigung jederzeit abbestellen.

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply